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Umwelttipp Nr. 1: Zum Beginn der Heizperiode

Setzen Sie den Energieverbrauch Ihrer Heizung auf Sparflamme und freuen Sie sich über merklich tiefere Energierechnungen. Wie dies geht, zeigt die Broschüre von EnergieSchweiz "Heizen mit Köpfchen – jedes 6. Jahr gratis heizen". Die Broschüre und ein Gutschein für eine professionelle Energieberatung ist auf der Gemeindekanzlei erhältlich. Hier einige Tipps zum Beginn der Heizperiode:

  • Jede Verringerung der Raumtemperatur um ein Grad spart 7 Prozent Energie.
  • Eine Zimmertemperatur von 18 bis 19 Grad und ein warmer Pullover im Winter sind durchaus angenehm.
  • Im Schlafzimmer darf es ruhig ein bis zwei Grad kühler sein.
  • Vergessen Sie nicht abends die Vorhänge und (Roll-)Läden zu schliessen. Sie tragen zur Wärmedämmung bei.
  • Lüften Sie mehrmals pro Tag, aber jeweils nur kurz.
  • Möbel oder Vorhänge sollten nicht direkt vor Heizkörpern stehen oder hängen.


Umwelttipp Nr. 2: Die besten Geräte auf einen Klick

Energiesparende Geräte sind im unübersichtlichen Marktdschungel nicht einfach zu finden. Die Internetsuchhilfe www.topten.ch ist ein hilfreicher Wegweiser zu den besten Geräten und Dienstleistungen für das Heim und den Arbeitsplatz. Die Besten bedeuten wenig Energieverbrauch, geringe Umweltbelastung, gute Gebrauchsfähigkeit, gute Qualität und ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Ob Kühlschrank, DVD-Player, Steamer oder Kaffeemaschine, wer Wert legt auf Geräte, die nicht zu den Stromfressern gehören oder die möglichst wenig Elektrosmog produzieren (z.B. Handys), kann sich im unübersichtlichen Gerätedschungel ganz einfach zurechtfinden. Die unabhängige Online-Suchhilfe www.topten.ch listet die stromsparendsten Geräte aus den Bereichen Unterhaltung, Büro und Haushalt in übersichtlicher Form auf. Zu jedem Produkt gehört ein Ratgeber mit Tipps sowie die Deklaration der Auswahlkriterien. Produkteliste, Ratgeber und Auswahlkriterien können einfach ausgedruckt werden. www.topten.ch wurde lvon der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz lanciert und wird unterstützt von EnergieSchweiz. Neuerdings dient die Webseite auch zur Wahl von Ausflugszielen im Schweizer Alpengebiet. www.topten.ch präsentiert nämlich nur Orte, die aktiv Massnahmen für den Klimaschutz umsetzen – sei das im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft autofreier Tourismusorte oder durch innovative energiepolitische Programme unter dem Label "Energiestadt". ist ein hilfreicher Wegweiser zu den besten Geräten und Dienstleistungen für das Heim und den Arbeitsplatz. Die Besten bedeuten wenig Energieverbrauch, geringe Umweltbelastung, gute Gebrauchsfähigkeit, gute Qualität und ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Ob Kühlschrank, DVD-Player, Steamer oder Kaffeemaschine, wer Wert legt auf Geräte, die nicht zu den Stromfressern gehören oder die möglichst wenig Elektrosmog produzieren (z.B. Handys), kann sich im unübersichtlichen Gerätedschungel ganz einfach zurechtfinden. Die unabhängige Online-Suchhilfe listet die stromsparendsten Geräte aus den Bereichen Unterhaltung, Büro und Haushalt in übersichtlicher Form auf. Zu jedem Produkt gehört ein Ratgeber mit Tipps sowie die Deklaration der Auswahlkriterien. Produkteliste, Ratgeber und Auswahlkriterien können einfach ausgedruckt werden. wurde lvon der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz lanciert und wird unterstützt von EnergieSchweiz. Neuerdings dient die Webseite auch zur Wahl von Ausflugszielen im Schweizer Alpengebiet. präsentiert nämlich nur Orte, die aktiv Massnahmen für den Klimaschutz umsetzen – sei das im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft autofreier Tourismusorte oder durch innovative energiepolitische Programme unter dem Label "Energiestadt".


Umwelttipp Nr. 3: "Wer ständig unter Strom steht, sollte auch mal richtig abschalten können"

Wussten Sie, dass fast 10% des privaten Stromverbrauchs auf die Rechnung von Fernseher, Stereoanlage, PC und Co gehen? Tendenz steigend. Den grössten Teil des Stromverbrauchs verbrauchen Computer oder Drucker aber nicht wenn sie in Betrieb sind, sondern im Wartezustand (Stand-by). Um den Stromverbrauch von PC und Bildschirm während Arbeitspausen zu senken, nutzen Sie am besten den Energiesparmanager Ihres Rechners. Sie finden Ihn unter Menüepunkten wie "Energieoptionen" oder "Energie sparen". Sie können bei kurzen Pausen aber auch einfach den Bildschirm abschalten. Sparsame Fernseher begnügen sich im Stand-by-Modus mit einem Watt oder weniger, während weniger bescheidene Geräte ein Vielfaches davon benötigen. Wenn Sie den Fernseher mit der Fernbedienung ausschalten, zeigt Ihnen ein leuchtendes Lämpchen den Wartezustand an. Der Fernseher zieht also weiterhin Strom. Wenn kein richtiger Aus-Schalter vorhanden ist, installieren Sie eine Steckerleiste mit einem Ein/Aus Schalter. Bevor Sie ein neues Gerät kaufen, konsultieren sie die Liste mit den energieeffizientesten Geräten unter www.topten.ch..


Umwelttipp Nr. 4: zum Frühlingsanfang-Rasen

In der Schweiz werden jährlich tausende von Tonnen Rasendünger, Herbizide und Trinkwasser auf Rasenflächen ausgetragen. Der "Erfolg" dieser Rasenpflege sind bis zu 300'000 Tonnen Rasenschnitt, die in Millionen von geräuschintensiven Arbeitsstunden gemäht und zu einem grossen Teil über den normalen Hauskehricht entsorgt werden. Dies ist ein Aufwand an Material, Zeit und Geld, der kaum einen Sinn macht und in seinen Auswirkungen schädlich ist für Natur und Umwelt. Sport und Erholung sollen ihren Platz in unserem Siedlungsraum haben, diese Aktivitäten müssen jedoch nicht immer auf Monokulturen stattfinden. Überlegen Sie sich, welche Funktionen, welche Teile sie im Garten oder in der Anlage haben. Es muss nicht immer ein Rasen sein. Je nach Bodenbeschaffenheit können Sie eine Feuchtwiese, eine Liege- und Spielwiese (Dauerwiese) oder eine blühende Magerwiese mit wenig Mühe verwirklichen. Keinesfalls sollten die Rasenflächen mit Herbiziden behandelt werden. Für die Wildkrautregulierung mechanische Verfahren anwenden: Vertikutieren und scharfen Sand einfegen. Für die Neu- und Nachsaat werden Naturrasen empfohlen (z.B. NARA). Diese sind besonders trittfest, trockenheitsresistent und eignet sich für sämtliche Grünflächen, die das ganze Jahr hindurch betreten werden.


Umwelttipp Nr. 5: Richtige Nutzung des Cheminées

Vor wenigen Jahren waren die Abfallentsorgungsanlagen noch die wichtigste Dioxinquelle, jetzt belegen die Privathaushalte den ersten Platz. Gemäss BUWAL (Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft) erzeugen sie mit ihren widerrechtlichen Entsorgungsmethoden inzwischen mehr als doppelt so viele Dioxine wie sämtliche Sondermüll- und Kehrichtverbrennungsanlagen der Schweiz zusammen. In privaten Feuerungsanlagen darf nur sauberes Brennholz verfeuert werden. Offensichtlich besteht aber die Versuchung, das Cheminée oder den Schwedenofen mit einem Abfallsack zu verwechseln. Die dabei entstehenden aggressiven Abgase führen zudem über kurz oder lang zu Schäden an Ofen und Kaminanlage. Wer seinen Abfall auf diese Weise entsorgt, schadet in beträchtlichem Umfang der Umwelt, seiner eigenen Gesundheit und jener seiner Mitmenschen. Da die privaten Öfen nicht mit einer Rauchgasreinigung ausgestattet sind, setzen die dabei entstehenden Abgase rund 1000-mal mehr Giftstoffe frei als die reguläre Entsorgung über eine Kehrichtverbrennungsanlage. Diese widerrechtlich verbrannten Abfälle hinterlassen in der Luft und im Boden gesundheitsschädigende und krebserregende Stoffe, welche vor allem in der unmittelbaren Umgebung wirken und über den eigenen Gemüsegarten unter Umständen wieder auf den Esstisch gelangen. Auch die Verbrennung von relativ kleinen Abfallmengen genügt, um unser Umfeld erheblich zu belasten. Die Kehrichtverbrennungsanlagen haben in den vergangenen Jahren für Hundert von Millionen Franken aufwändige Abgasreinigungsanlagen installiert, damit sie weniger Schadstoffe ausstossen. Gleichzeitig meinen einige Unentwegte, ein paar Franken an Abfallgebühren sparen zu können und verbrennen deshalb ihre Abfälle im eigenen Cheminée ohne Rücksicht auf Umwelt und Gesundheit. Wer meint, seine Abfälle kostenlos in der eigenen Feuerungsanlage entsorgen zu können, muss später teuer mit der Gesundheit dafür bezahlen und riskiert zudem eine Strafanzeige.


Umwelttipp Nr. 6: Kostbares Warmwasser

Ein Elektroboiler verdoppelt die Stromkosten im Haushalt. Darum lohnt sich der sparsame Umgang mit Warmwasser ganz besonders – ohne Komfortverlust. Besser sieht die Bilanz mit einer Wärmepumpe aus: Gegenüber Elektroboilern und -heizungen reduzieren sich die Stromkosten um 50 bis 70 %. Je wärmer das Brauchwasser, desto grösser sind die Energieverluste. Die optimale Temperatur im Boiler liegt bei 60° C. Aus hygienischen Gründen (Legionellengefahr) darf die Boilertemperatur nicht unter 55° C eingestellt sein. Ein Elektroboiler mit 300 Litern Warmwasser, das nicht gebraucht wird (z.B. in den Ferien), produziert 100 % Verlust. Es lohnt sich darum, den Elektroboiler auszuschalten, wenn Sie in die Ferien verreisen. Auch wenn der Boilerinhalt pro Tag vollständig gebraucht wird, betragen die Wärmeverluste über die Zuleitung noch etwa 30 %. Eine gute Isolation der Leitungen verringert diese Verluste.

Empfehlenswert ist der Einbau von Wasserspardüsen in Duschen und Wasserhahnen. Sie vermindern den Energieaufwand für Warmwasser um bis zu 50 %. Mit keiner anderen Massnahme kann man pro investiertem Franken so viel Ersparnis herausholen.

Es lohnt sich, auch den Umstieg auf die klimafreundliche Solartechnik zu prüfen. Im Sommer liefert die Sonne das Warmwasser gratis ins Haus. Falls Sie Informationen zum Thema Sonnenenergie wünschen, rufen Sie die Energieberatungsstelle Fricktal in Rheinfelden (Frau Bachmann, Telefon 061 833 11 96) an. Auf der Gemeindekanzlei ist auch ein Beratungsgutschein für eine allgemeine Energieanalyse erhältlich.


Umwelttipp Nr. 7: Rasenmäher

Ein mit gewöhnlichem Benzin betriebener Rasenmäher produziert dieselbe Schadstoffmenge wie 26 Autos. Benzin ist nicht gleich Benzin. Wer mit Kleingeräten arbeitet, muss wissen, dass sich herkömmliches Benzin schlecht für die Anwendung in Rasenmähern, Laubgebläsen, Kettensägen, Motorsensen oder anderen Maschinen eignet. Sie erhalten das umwelt- und gesundheitsschonende Gerätebenzin (Alkylatbenzin) in den Baumärkten oder in den Fachgeschäften für benzinbetriebene Gartengeräte. Dort finden Sie auch weitere umweltfreundliche Produkte, wie zum Beispiel biologisch abbaubares Kettensägeöl auf Pflanzenbasis. Sie atmen deutlich weniger giftige Abgase ein und schonen Ihre Umwelt. Gerätebenzin verursacht keine Ablagerungen im Motor. Die Leistung der Geräte steigt und die Lebensdauer erhöht sich. Gerätebenzin kann problemlos über mehrere Jahre gelagert werden. Die Inbetriebnahme der Geräte nach der langen Winterpause ist für den Motor problemlos.


Umwelttipp Nr. 8: Motoren nicht unnötig warm laufen lassen

Mit Beginn der kalten Jahreszeit sollte man Autos, aber auch andere lärm- oder abgaserzeugende Motoren, nicht unnötig warmlaufen lassen. Besonders nach Nachtfrösten lassen erfahrungsgemäss viele Autofahrer ihr Fahrzeug morgens minutenlang im Stand warmlaufen. Auch beim Be- und Entladen werden an kalten Tagen die Motoren häufig nicht abgestellt. Dabei werden aufgrund der nur unvollständigen Verbrennung des Kraftstoffes erhebliche Mengen an Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffen unnötig freigesetzt. Auch der in den Autos eingebaute Katalysator kann diese Schadstoffemissionen nach einem Kaltstart nicht verhindern, da die Betriebstemperatur des Katalysators noch nicht erreicht ist. Das Laufen der Motoren bedeutet auch für die Nachbarn eine unnötige Lärmbelästigung und ist übrigens verboten.


Umwelttipp Nr. 9: Energiesparlampen

Bei der Beleuchtung können Sie durch den Einsatz von Energiesparlampen viel Strom und Geld einsparen. Als Energiesparlampen werden kleine Leuchtstofflampen (sog. Kompaktleuchtstofflampen) bezeichnet, bei denen das zum Betrieb erforderliche Vorschaltgerät direkt im Lampensockel eingebaut ist. Energiesparlampen sind zwar in der Anschaffung teurer, sparen aber die Mehrkosten durch den geringeren Stromverbrauch schon innert zwei bis drei Jahren wieder ein, wenn sie in Bereichen eingesetzt werden, wo die durchschnittliche tägliche Einschaltdauer mehr als zwei bis drei Stunden beträgt. Beim Austausch einer Glühlampe gegen eine Energiesparlampe sollte die Leistung der Energiesparlampe etwa 1/5 der Glühlampenleistung betragen. Halogenlampen sind keine Energiesparlampen; sie brauchen zwar etwas weniger Strom als normale Glühbirnen, aber immer noch viel mehr als die Energiesparlampen.


Umwelttipp Nr. 10: Umstellung auf Holzheizung

Mit Holzheizungen kann das Klima geschützt, die Versorgungssicherheit unseres Landes erhöht und unsere Volkswirtschaft gestärkt werden. Weg vom fossilen Raubbau, hin zu erneuerbaren und umweltfreundlichen Energiequellen so heisst das Gebot der Stunde.
Holzenergie richtig eingesetzt ist heute sehr wirtschaftlich und kann mit anderen Energieträgern ohne weiters konkurrieren.

Ist mein Haus Pellettauglich?

Einfamilienhäuser benötigen ein Lager von ca. 2 x 2 x 2,5 m, um eine Saison zu heizen. In 2 kg Pellets steckt die gleiche Energie wie in einem Liter Öl. Oft lässt sich der Platz des Öltanks umfunktionieren. Das Lager muss die Pellets vor Nässe und die Nebenräume vor Staub schützen. Kosten: Eine Pelletsfeuerung für ein neues Einfamilienhaus kostet inkl. Brennstoffsilo Fr. 20-25'000.- (ohne Wärmeverteilung und Kamin). Dies entspricht den Kosten einer Stückholzheizung mit Speicher. Gegenüber einer Ölheizung mit Tankanlage beträgt der Mehraufwand weniger als Fr. 5000.-. Die Betriebskosten gegenüber einer Ölheizung sind jedoch geringer: Tankrevision, Brennerservice und Feuerungskontrolle entfallen. Wärmepreis derzeit ca. :

Öl 24 Rp./kWh
Pellets 22 Rp./kWh

Holzschnitzelheizungen

Klein-Holzschnitzelfeuerungen eigen sich nur für grössere Einfamilienhäuser und Wärmebezüger ab 10 kW Wärmeleistungsbedarf (Wärmebedarf einer durchschnittlichen Wohneinheit ca. 5 KW).

Klein-Holzschnitzelfeuerungen eigen sich nur für grössere Einfamilienhäuser und Wärmebezüger ab 10 kW Wärmeleistungsbedarf (Wärmebedarf einer durchschnittlichen Wohneinheit ca. 5 KW).

Umfrage Holzwärmeverbund

Noch wirtschaftlicher als Pellets- und Holzschnitzelfeuerungen kann ein Wärmeverbund betrieben werden. Für die Realisierung eines Wärmeverbundes ist jedoch eine gewisse Mindestgrösse erforderlich.

Bedarfsabklärung Wärmeverbund

Der Gemeinderat wird in Zusammenarbeit mit dem Forstbetrieb Homberg-Schenkenberg im Januar 2008 eine Umfrage und Bedarfsabklärung initiieren und der Bevölkerung einen entsprechenden Fragebogen zustellen.

Förderbeiträge

Der Kanton Aargau unterstützt die Nutzung der Holzenergie. Die Gesuchformular für Holzheizungen aller Grössen stehen unter der folgenden Internetadresse als Download zur Verfügung: www.ag.ch/fachstelle_energie/de/pub/foerderungen.php.

.Auf was Sie unbedingt achten sollten, Holz ist ein edler Brennstoff und zu wertvoll, um in schlechten Feuerungen verbrannt zu werden. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass Sie einen Ofen oder einen Kessel auswählen, der das Qualitätssiegel von Holzenergie Schweiz besitzt!

Wer hilft weiter?

Die Energieberatung Fricktal erteilt telefonisch Auskünfte und bietet eine kostenlose und neutrale Beratung an. Tel. 061 833 11 96. Mail: bachmann@fricktal.ch

Weitere Infos: www.bau-schlau.ch
www.holzenergie.ch



Umwelttipp Nr. 11:  Was darf nicht im Abwasser entsorgt werden

Die Kanalisation und die Abwasserkanäle schonen, wo es nur geht. Speiseresten, Teebeutel, Kaffeesatz, Bratöl, Ohrenstäbli, Windeln, Katzensand, Farbstoffe, Säuren, Gift, Zigarettenstummel usw. gehören nicht in das WC, den Spültrog oder die Strassendole sondern in die richtige Abfallsammlung!


Umwelttipp Nr. 12 - Graue Energie der Importe

Lamm aus Neuseeland, Bohnen im Januar, Spargeln aus Kalifornien - der globale Handel macht es möglich. Was dabei an Energie aufgewendet wird, merkt man den Preisen im Laden kaum an. Graue Energie ist all jene Energie, die zur Herstellung, zur Verarbeitung und zum Transport eines Produkts aufgewendet wird. Hier die erforderliche Menge Energie für je ein Kilogramm Nahrungsmittel berechnet in Liter Heizöl:

Orangensaft aus Brasilien: 0,21 Liter
Frische Bohnen aus Ägypten: 1,08 Liter
Spargeln aus Kalifornien:
3,56 Liter
Frisches Lammfleisch aus Neuseeland:
6,86 Lite

Intelligentes Einkaufen

Die Einhaltung dieser Verhaltensregeln hilft diesen Energieverbrauch zu reduzieren:

  • saisongerecht einkaufen
  • vorziehen, was in der Region produziert wird
  • am Ort einkaufen, Benzin sparen
  • nach Herkunft und Produktionsweise fragen
  • unzureichend deklarierte Ware in den Regalen stehen lassen
  • aufwändige Verpackungen meiden

Nicht nur die Umwelt, nein auch konkret unsere Landwirtschaft und Binnenwirtschaft profitieren vom intelligenten Einkaufen, da bedeutende finanzielle Mittel in unserem Land und unserer Region verbleiben.